Förderverein wird Laufszene Athletics

Förderverein wird Laufszene Athletics

Neu, frisch, professionell: Laufszene Athletics löst Förderverein ab

Neues Jahr, neue Energie, noch mehr Motivation – und ein neuer Anfang: Aus dem Förderverein für Leichtathletik Dresden e.V., so die offizielle und etwas sperrige Bezeichnung, wird ab sofort Laufszene Athletics. Das klingt nicht nur dynamisch und frisch, das ist es auch. „Wir wollen bereits geschaffene Strukturen professionalisieren, Dresdens Lauftalente und ihre Trainer noch besser und gezielter fördern, Veranstaltungen organisieren, Netzwerke auf- und ausbauen, ganz einfach das alles auf ein neues, ein höheres Level bringen“, sagt André Egger von der Laufszene Events GmbH, die sich schon im Förderverein engagiert hat, und er verdeutlicht das Anliegen: „Wir sind eine Lauf-Agentur mit Sitz in Dresden, und wir haben immer gesagt, dass wir hier nicht nur Läufe veranstalten wollen. Wir möchten mithelfen, an alte und erfolgreiche Lauftraditionen anzuknüpfen. Dresden soll wieder eine Läuferhochburg werden – aus der vielleicht mal wieder ein Medaillengewinner Olympischer Spiele, Welt- oder Europameisterschaften kommt.“

Mit Karl Bebendorf vom Dresdner SC, der in den vergangenen drei Jahren vom Förderverein unterstützt wurde, hat es ein Mittelstreckenläufer bereits 2019 zur WM in Doha geschafft, sein nächstes Ziel sind die Olympischen Sommerspiele 2020 in Tokio. Die Zukunft zum Greifen nah – so lautet deshalb nicht ganz zufällig das Motto des traditionellen Neujahrsempfangs, der diesmal aber nicht mehr vom Förderverein veranstaltet wird. Gastgeber ist: Laufszene Athletics. „Wir möchten diese Chance nutzen, um Partnern, Sponsoren und Unterstützern und allen, die es werden wollen, unsere Visionen, unsere Zukunft vorzustellen“, betont André Egger.

Der Förderverein hat sich hingegen zum Jahresende 2019 aufgelöst. Nur ist das überhaupt kein Ende, es markiert einen Neuanfang. Die Aufgaben des Fördervereins hat vollständig die Laufszene Athletics übernommen – und noch viel mehr. „Die Visionen der Athleten sind allgegenwärtig, unsere ebenfalls: mehr Teamgeist, mehr Förderung von nachhaltigen Strukturen – verbunden mit einem professionellem Auftritt. Wir wollen die Vereine attraktiv darstellen und sie bei der Vermarktung unterstützen, ihnen also eine Bühne bieten. Darauf kommt es uns an“, sagt André Egger.

Nicht mehr nur Einzelathleten wie Karl Bebendorf werden deshalb künftig gefördert, sondern auch ganze Trainingsgruppen, konkret die Trainingsgruppen des Dresdner SC von Trainerin Claudia Marx (Kurzstrecke) sowie von Trainer Erik Haß (Mittel- und Langstrecke). Laufen ist schließlich Laufen, weshalb sich die Laufszene Athletics auch Sprintern nicht verschließt. Stück für Stück wolle man vorankommen, um etwas Großes zu erreichen. Für den Laufsport, für Dresden.

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